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Anlageleitlinie der Stiftung

Anlagepolitik: Glaubwürdig und transparent

Der Stiftungsrat hat eine Anlageleitlinie festgelegt, die grundsätzlich vom Sicher­heitsgedanken geprägt ist. Die Risikoanlage mit der hohen Rendite, aber einem unkalkulierbaren Risiko, passt hierzu ebenso wenig wie die Anlage in Aktien oder Staatsanleihen, die im Widerspruch stehen zu nachhaltigem, sozialem und umweltverträglichem Handeln oder zu dem Stiftungsgedanken und diesem Statut. Aus diesem Grund gibt der Stiftungsrat dem Verein kontinuierlich Empfehlungen für die Anlage des Kapitals.

So definierte der Stiftungsrat folgendes Regelwerk zur Auswahl von Anlagemöglichkeiten:  Die Verwaltung des Vermögens soll dem Gedanken eines nachhaltigen, sozialen und umweltverträglichen Wirtschaftens entsprechen. Bei Neuanlagen in Aktien oder aktienähnlichen Konstrukten sowie Renten dürfen deshalb keine Investiti­onen vorgenommen werden in: 

a) Hersteller und Vertreiber von Rüstungsgütern, Kernenergie, Tabak­waren, genmodifiziertem Saatgut; 

b) Hersteller und Vertreiber von Pornografie und Glücksspielen; 

c) Hersteller und Vertreiber von Chlor-und Agrochemikalien auf dem Index; 

d) Fluggesellschaften; 

e) Unternehmen, die ihre Rohstoffe auf umweltschädigende Art gewinnen oder ihr Geld nachweislich mit ausbeuterischer Kinderarbeit oder anderen Verletzungen der Kinder-und Menschenrechte verdienen; 

f) Obligationen von Staaten, die: ABC-Waffen ohne konkrete Abrüstungspläne besitzen; aktives Lobbying zum Ausbau von Kernenergie betreiben;die Todesstrafe vollstrecken;die Menschenrechte verletzen.  


Vermögensanlage: Sicher und langfristig

Unter dem Rendite-/Risiko-Aspekt legte der Stiftungsrat fest, dass maxi­mal 40 Prozent des Stiftungsvermögens in Anlagen mit höherem Risiko (zum Beispiel Aktien) angelegt werden. Dem gegenüber sollen sich 60 Prozent des Ver­mögens in sichereren Anlagen mit regel­mäßigen Erträgen wiederfinden.

Ethisch korrekt angelegt: Wachstum über viele Jahrzehnte

Anlagerichtlinien schaffen einen Entscheidungsrahmen für den Umgang mit dem Stiftungsvermögen und bringen Transparenz für Menschen, die Stiftungen unterstützen. Sie legen fest, wie und wo Vermögen angelegt werden. Besonders nachhaltige Anlageoptionen zeigten sich in Vergangenheit stabiler und überstanden die Finanzkrise mit weniger Verlusten.

Der Stiftungsrat der Gemeinschaftsstiftung hat eine Anlagerichtlinie festgelegt, die grundsätzlich vom Sicherheitsgedanken geprägt ist. Eine Anlage mit hoher Rendite, aber unkalkulierbarem Risiko, widerspricht diesem Grundsatz. Ebenso wie die Anlage in Aktien oder Staatsanleihen, die im Widerspruch stehen zu nachhaltigem, sozialem und umweltverträglichem Handeln oder zum Stiftungsgedanken und Statut der Stiftung. Aus diesem Grund gibt der Stiftungsrat dem Verein kontinuierlich Empfehlungen für die Anlage des Kapitals.

Die Basis für die Anlagepolitik der Stiftung ergibt sich aus der Stiftungssatzung.