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Peru: Altes Wissen für frisches Wasser

In Tuco auf 4.480 Metern ist es trocken und karg. Eine alte Frau wässert trockenes, hartes Ichu-Gras für ihre Meerschweinchenzucht. Das Wasser kommt aus dem Wasserhahn – ungewöhnlich für die Gegend mit stetem Wassermangel.

Dank der »Asociación Bartolomé Aripaylla« (ABA) wurden 64 Lagunen angelegt, in denen sich Regenwasser sammelt. Es sickert über wasserführende Schichten in tieferliegende Gebiete. Seit vielen Generationen wird die Putaqa-Pflanze genutzt, um mit ihren meterlangen Wurzeln das Wasser an die Oberfläche zu befördern. Es wird dann in Teiche weitergeleitet, um zum Beispiel Felder zu bewässern.Etwa 180 Familien haben eine »Putaqa- Quelle«, die sie ganzjährig mit Trinkwasser versorgt und bescheidenen Wohlstand bringt.

Heute wandert niemand mehr aus Not für einen Hungerlohn nach Lima ab. Junge Menschen qualifizieren sich und gründen Produzenten-Kooperationen. Mit Erfolg setzt sich ABA für bessere Schulbildung ein: Die meisten Mädchen gehen zur Schule, statt das Vieh zu hüten.

Sehen Sie die Projektentwicklung und die Menschen hinter dem Projekt unter: www.ackerbunt.de