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Indien: Wasser für Mensch, Tier, Feld

Im indischen Bundesstaat Telangana lebt die Bevölkerung vor allem von der Landwirtschaft. Doch das Land ist größtenteils trocken und unfruchtbar. Unsere Partnerorganisation PEACE setzt mit Unterstützung der Stiftung ein Konzept zur nachhaltige Entwicklung der ländlichen Gemeinden um.

Wassermangel und Umweltprobleme machen das Leben für viele Bauern zum täglichen Überlebenskampf. Unsere Partnerorganisation PEACE (Peoples Action for Creative Education) arbeitet mit armen Familien in Telangana zusammen. Im Bezirk Nalgonda setzt sich PEACE für eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Gemeinden ein und erreicht mit seinen Maßnahmen mehr als 11.000 Frauen und Kinder. PEACE hat in den Dörfern 20 »Öko-Clubs« gegründet, bei denen etwa 900 Kinder und Jugendliche mitmachen. Hier vermittelt PEACE den Mädchen und Jungen Wissen über Umweltschutz und Ressourcenschonung. Einer der Schwerpunkte der Arbeit von PEACE ist der sinnvolle und nachhaltige Einsatz von Wasser.

Die Projektmitarbeiter ermutigen die Kinder und Jugendlichen, sich in ihrem Umfeld für aktiven Umweltschutz stark zu machen: Mit Straßentheater informieren sie in ihren Gemeinden zu Themen wie Wasser, Müllvermeidung oder Biodiversität. Ökologische Landwirtschaft spielt im Projekt eine wichtige Rolle. In jeder Schule werden Umwelt-Gärten eingerichtet, die von den Schülern gepflegt werden.

Auch mit den Kleinbauern der Projektgemeinden arbeitet PEACE zusammen. Über das Projekt lernen die Familien ökologische Landwirtschaft kennen und setzen sie auf ihren Parzellen um. PEACE will erreichen, dass in Nalgonda ein Netzwerk von jungen Menschen entsteht, die sich für ihre Umwelt verantwortlich fühlen. Sie sollen über Umweltprobleme und Klimawandel in ihrer Region Bescheid wissen und diese Kenntnisse in ihren Gemeinden weitergeben.

Die Stiftung förderte das Projekt mit 17.800 Euro